Timo Korinth

2 Meter, 2 Mark

Alternative Stromquelle für den Raspberry Pi

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Letzte Woche habe ich endlich meinen Raspberry Pi aus England bekommen (bestellt über http://www.element14.com/). Hat wie auf der Homepage schon angekündigt ca. 3 Wochen gedauert. Dafür habe ich aber auch direkt, ohne Aufpreis, die 512 MB Variante bekommen. Manchmal muss man auch einfach mal Glück haben ;-)

Naja, jedenfalls hab ich schon ein bisschen damit rumgespielt, ist echt ziemlich klein das Teil. Den meisten Platz nehmen eigentlich die ganzen Steckplätze für die Anschlüsse ein. Warum gibt es eigentlich noch keinen Mini-RJ45-Anschluss? Heutzutage gibt es doch alles in mini. Naja egal, mein erster Gedanke war auf jeden Fall, die Anzahl der externen Kabel zu minimieren, um den Vorteil des kleinen Raspberry Pi’s auch irgendwie nutzen zu können. Und dabei bin ich (eher zufällig) auf eine alternative Stromversorgung für den Raspberry Pi gestoßen.

Der Einsatz als Media Player war mein erster Gedanke bei dem Raspberry Pi und daher auch das erste, was ich ausprobieren wollte. Dazu müssen allerdings schon einige Anschlüsse am Pi belegt werden:

  • Der Stromanschluss am Micro-USB Port
  • Der HDMI-Anschluss für den Fernseher (auch für Audio)
  • Ein USB Anschluss für eine externe Festplatte
  • Der SD-Karten Slot für die SD-Karte mit dem Betriebssystem

Dazu kommt noch, dass man keine externe Festplatte einfach so am Pi anschließen kann, da der USB Port anscheinend zu wenig Strom liefert. Das bedeutet, dass man für eine externe Festplatte zwingend einen zusätzlichen USB-Hub mit externer Stromversorgung benötigt. Das war dann auch meine erste neue Anschaffung für den Pi: Ein 7-fach USB Hub mit externer Stromversorgung von Belkin (ca. 15 Euro). Der Hub ist im Prinzip fast so groß wie der Pi und daher ideal als “Untersatz” geeignet.

Beim Anschluss des Hubs an den Pi habe ich dann festgestellt, dass es wohl ausreicht, eine Strom gebende USB Leitung zu haben: Ich habe zuerst den Hub an den Strom und dann ein USB Kabel an den Pi angeschlossen. Auf ein mal fing der Pi bereits an zu starten, ohne dass ich den, dafür vorgesehenen, Micro-USB Anschluss verwendet hatte. Der Pi startete ganz normal und auch die angeschlossene externe Festplatte lief normal mit dem XBMC auf dem Pi.

So kann ich mir den eigentlichen Stromanschluss für den Raspberry Pi sparen und brauche nur EINEN Stromanschluss für den USB Hub, der dann gleichzeitig den Pi und die externe Geräte (z.B. externe Festplatte) mit Strom versorgt. Ein Kabel gespart ;-)

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